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2012-09-21

Paid as Pirate? Me?

Something has happened ... I still have to turn down this blog ... at least for political stuff as about 30,458 people thought that I should have a new job as a proxy ... Maybe I'll be back in 5 years. The rest is history ...

2012-02-28

Lost in Calendars ...

Normally one should write "how-to"s or FAQs - but for this time I need to rant.

Dear Calendar people (Yeah, you iCal, CalDAV, Davical, Outlook, GoogleCal-Android, CALwhatever ppl) - are you nuts?

* My firm uses a groupware based on those tiny closed silver fruit-symboled Hightech-Servers - so, there is an iCal.
* Some friends of mine do have a groupware based on OpenSource which is called OX (a name as thick like a head in this case).
* To make my life easier, I thought it might be a good idea to have my own small private dedicated server based upon owncloud - which is a great tool - regulary (my data - my way - sure).
* On my netbook I can use Iceowl like a charm normally (Debian naming, you know?).
* On my mobile I thought Jorte is a great tool.

Now here we go.

* Jorte can only im- or export or sync Google calendars.
* Iceowl can almost connect everything but shows errors on OX.
* owncloud has a great interface but can only IMPORT icals via manual upload - not via link or even sync.
* OX can only IMPORT 'social' (whatever that means) or Google calendars via file and is not syncable with iceowl (Error 500) or iCal (behind a firewall blocking 8443) - but they do have a 'connector' for Mozilla apps - DOH!.
* iCal is only at work so I don't care.

Are you all totally crazy? (or) What the Frag?!?

Aren't we all talking about standards all the time? A "simple" thing:
* An owncloud server should be able to sync with external calendars via net - whether DAVcal, CalDAV, DAVical, ical ... SYNC - not only via UPLOAD(!)
* A Jorte application on an Android based device should be able to SYNC(!) - the same like for owncloud.
* An OX server should be able to import ALL kinds of formats as long as they are free - furthermore especially an OX server should be able to sync!
* Apple is Apple - so I don't care - please, just die (take a look what you have made out of CUPS).
* Outlook is Outlook - take a look at Apple and do the same, please.

Should it be really impossible to have a personal(!) small(!) server syncing(!) cals from different sources into one database to connect via a secure line to see what's up? Rly?

And this is not meant as free as in beer - but in several beers.

2012-02-04

ACTA ist von 1789?

Vorweg: Ich bin ganz bestimmt kein großer Blogger oder Aufdecker oder gar Whistleblower ... normalerweise sollte ich nicht zu den Verschwörungstheoretikern gehören. Eigentlich. Dachte ich ... *ich grusele gerade weiter vor mich hin*.

Viele Menschen schreiben in vielen Sprachen gerade über einen wirtschaftlich orientiertes, internationales Vertragsabkommen namens ACTA - und da wird vieles rumgereicht, was so nicht mehr korrekt ist...

Also - Recherche - doch jetzt ist mir zwischendurch bei der Suche nach Informationen folgendes passiert. Eine Kleinigkeit. Völlig einzuordnen in die Kategorie des "passiert - Du kannst eh nichts mehr machen".

Und so recherchiere und 'suche' ich vor mich hin und ein kleiner Buchstabendreher - nicht "ACTA" - sondern "ATCA" fördert für mich Skuriles ans Licht, was ich nie kannte. Im Jahr 2007 erschien im TIME-Magazin ein Artikel, der den lustigen Titel trug:

"Pirate Law to Defend Human Rights" [1] ... und ich so: WTF?

ATCA ausgeschrieben: "Alien Tort Claims Act" - nicht "ACTA" [2], sondern "ATCA"! Ich dachte an einen Tippfehler meinerseits (der passierte), doch (inhaltlich) weit gefehlt: um kurz einen (englischsprachigen) Absatz zu zitieren, welcher Gedankengang dahinter steckte (es ging zu der Zeit natürlich um Menschenleben - zu Recht):

"The torturer has become, like the pirate and slave trader before him, the enemy of all mankind"

Mit dem aktuellen zeitlichen Bezug - (wieso auch?) - grub ich weiter und stieß auf noch skurilere Dinge nach US-Recht, wie das "Tort" [3] (Deliktsrecht), welches seit 1789 mit dem ATCA zusammenhängt [4]. Es liegt zwar eine Übersetzung des ACTA - Korrektur des ATCA - ins deutschsprachige bei der Wikipedia vor [5], doch ist diese so 'wirr', dass ich jedem das Original empfehlen möchte [6] - schon die Einleitung war entlarvend:

"... to hear human rights cases brought by foreign citizens for conduct committed outside the United States."

Ursprünglich gedacht mehr Menschenrechte für VS-Bürger zu schaffen/erhalten ... wird es also von Contentfaschisten, die es schaffen bis in die Legislative durchzudringen, mißbraucht - ... ich zitiere noch eine Zeile aus dem Times-Artikel und übersetze diese mit meinem schlechten Deutsch:

"The loss of human lives and the injuries were sought to benefit the conspirators who ended up getting the power and who now are in power."
"Der Verlust an menschlichen Leben und die Verletzten wurden gebraucht, um die Konspiratoren zu ermächtigen und die jetzt die Macht haben."

Zufall? Absicht? Ist ACTA eine interessenmißbrauchte Version des ATCA?

Wenn man das alles liest aber obendrein weiß, dass die VSA in mehreren Ländern Europas wie Schweden [7] oder Spanien [8] erfolgreich "ihre" (wirtschaftlichen) Interessen haben einbringen und durchsetzen können ...

Eine Frage: woher kamen ATCA und ACTA? Aber das steht in keinem öffentlichen Protokoll und wurde der Politik diktiert ...

[1] http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1672002,00.html
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement
[3] https://en.wikipedia.org/wiki/Tort
[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Judiciary_Act_of_1789
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Alien_Tort_Claims_Act
[6] https://en.wikipedia.org/wiki/Alien_Tort_Statute
[7] http://wikileaks.org/wiki/Proposed_US_ACTA_plurilateral_intellectual_property_trade_agreement_%282007%29
[8] http://www.techdirt.com/articles/20101203/15151112122/no-surprise-wikileaks-leak-shows-us-entertainment-industry-wrote-spains-new-copyright-law.shtml

2012-01-18

Today … Jan18 – Blackout SOPA …

Best protest site I've seen … is Oatmeal! (Plz don't sue me for kittens sake) – I linked it … but I'm not sure if oatmeal will still make it available after Jan18… it's really, really…

Check for yourself …

2012-01-16

Das europäische SOPA: IPRED – und wir sind mittendrin.

Ich bin ja weniger der große Schreiber, möchte hier aber ein paar "kleine" erschreckende Parallelen der Entwicklungen in den VSA und der EU aufzeigen, die vielen im deutschsprachigen Raum der EU wohl bisher durch die Finger geflutscht sind.

Während sich gerade (zum Glück) ein netzweiter Widerstand gegen die von Contentfaschisten initiierte Zensurmaßnahme SOPA & PIPA bildet, der am 18. Januar im Blackout seinen Höhepunkt erreichen könnte, baut die EU-Kommission ganz nebenbei ihre eigene Form von Zensurmaßnahmen gegen die Netizens aus – wie es sich für eine europäische Adaption gehört…

Natürlich in zweifacher Ausführung.

Zum einen geistert seit längerem das in Schweden bereits bekannte Wort "IPRED" durch die Gegend, ohne im restlichen EU-Raum großartig erfasst, erkannt oder gar verstanden zu werden – klar, heißt sie doch einfach nur "Richtlinie 2004/48/EG".

IPRED – "Intellectual Property Rights Enforcement Direktive" – der Name sagt eigentlich schon alles – in Schweden ist diese Direktive bereits seit 2009 Gesetz und wird inoffiziell auch gerne als "Filesharinggesetz" (fildelningslagen) bezeichnet. Wer sich ein wenig mit den Dokumenten von Wikileaks beschäftigt hat, dem wird aufgefallen sein, dass dieses Gesetz in Schweden sehr stark von den US-Lobbyisten beeinflusst worden war. Während nun also in Schweden die Polizei und Staatsanwaltschaften gegen die Vereinigung der terroristischen Kinderpornoraubmordkopiererkommunisten aufrüstet und sogar die separate "FileSharingStaatsanwaltschaft" erschafft, ploppt in der schwedischen Presse ganz nebenbei ein kurzer Artikel auf, welcher die nächste Eskalationsstufe gegen die Freiheit im Netz auf europäischer Ebene einläutet:

Die E-Commerce Direktive.

Der Name zeigt auch hier, wessen Interessen eindeutig geschützt werden sollen. Zum Wohle aller Unternehmen, im ganz und gar kommerzialisierten Internet, sollen Internetprovider dann einfach auf Zuruf der Contentfaschisten, die entsprechenden Seiten abschalten.

Es ist momentan noch nicht klar, inwieweit die E-Commerce Direktive in die IPRED-Direktive einfliessen wird oder ob beide parallel als "Richtlinien" umgesetzt werden sollen – dies verändert aber nicht die Hauptaussage: "Copyright Wars" – dagegen ist Zensursulas Stoppschildinitiative Kinderfasching.

Falls jetzt jemand denkt, hinter den beiden Maßnahmen IPRED und E-Commerce Direktive steckten die üblichen Verdächtigen der Europäischen Kommission hinter, also z.B. Censilia – oops – Cecilia Malmström, Neelie Kroes oder Vivian Redding … nein. Viel besser – es ist der französische EU-Kommissar Michel Barbier – da klingelt noch nichts? Ich rede hier von der französischen Version eines Kauder-Netzes: HADOPI – drei Mal was "Illegales" getan und es wird die digitale Todesstrafe vollzogen. Er scheiterte zwar mit der Einführung von HADOPI auf EU-Ebene, dafür hat er ja jetzt die noch mächtigere E-Commerce-Direktive.

Wenn man jetzt noch alle Begriffe in einen Kontext setzt: ACTA, SOPA, PIPA, IPRED, E-Commerce, hoffe ich, dass bei einigen doch mal ein paar Alarmglocken angehen.

Und nur Karl Theodor von und zu Guttenberg wird uns retten können … kurz in eigener Sache, da sich ja viele Netzaktivisten gerne auf Twitter tummeln, was ich mittlerweile überhaupt nicht mehr verstehen kann – wäre schön, wenn die Inhalte dieses Textes oder auch nur die Links ausnahmsweise ein wenig gepusht werden könnten – denn ich befürchte langsam…

Telecomix bekommt bald viel Arbeit – innerhalb der Grenzen Europas.

2012-01-02

Deutschland: Die Vorratsdatenspeicherung ist unnötig

In der gesamten Zeit der 'Diskussion' um die Umsetzung "der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung" findet sich in der deutschen Presse mit keinem einzigen Wort auch nur mal die Tatsache, daß Deutschland momentan NICHT alleine gegen die Vorratsdatenspeicherung auf 'Ansage' der EU-Kommission vorgeht. Deutschland ist nicht Europa alleine … an Inkompetenz unüberbietbar hat dies frisch die FAZ in einem Kommentar von Stefan Tomik rausgehauen.

Zur Erinnerung: Das Königreich Schweden setzt sich gegen die Umsetzung der Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie ein und hat bereits das entsprechende EU-Verfahren seit 31.5.2011 am Hals [DE]. In diesem Zusammenhang erschien bereits am 1.9.2011 ein Artikel bei europaportalen.se mit dem schönen Titel "Sverige: Datalagringsdirektivet är onödigt" von Christian Wohlert

"Censilia" Malmström hat als schwedische EU-Kommissarin also noch nicht mal den Rückhalt ihres eigenen Landes zur Einführung der DLD (auf deutsch: VDS).

Wenn man sich ein wenig mit den Unterlagen beschäftigt, findet man übrigens auch ein paar schöne Zahlen… so soll Schweden neben "den Kosten des Verfahrens" täglich 40947,20€ "Zwangsgelder" auf das Konto "Eigenmittel der Europäischen Union" und nochmal 9597,00€ an die EU-Kommission (Rechtsgrundlage in beiden Fällen C-185/09) abführen (eigene Hochrechnungen kann nun jeder selber mal anstellen).

Das zuständige schwedische "Aussenreichsdepartement" hat bereits am 18.8.2011 Widerspruch eingelegt [PDF/SV]* und führt nicht gerade wenige andere Urteile ins Feld (mich überfällt das Gruseln überlege ich, dass deutsche Aussenministerium wäre beim Fall einer Klage zuständig). Im Fazit kommt man zu dem Schluß, daß man ja bezahlen sollte – aber nicht die gewünschte Summe.

Gezahlt wurde bis dato … nicht eine einzige Öre.


Es wäre der Presse zu wünschen, sich erstmal wieder auf das journalistische Grundprinzip der Recherche zurück zu besinnen und nicht einfach jedem dahergewählten Freund der Sicherheitsbehörden das verbale Vertrauen zu schenken.

[Nachtrag 14:40h]
Abgesehen von nicht umgesetzten EU-Richtlinien, könnte sich die Presse ja mal dem Wort "UNCAC" widmen – das ist in der deutschen Politik seit 2003 nicht angekommen. Wahrscheinlich zahlt man den Reporten nur nicht genug dafür, wenn es um Korruption geht.

Ach ja … und die Piraten könnten mal bitte ganz schnell den Unterschied zwischen Netzneutralität und der Vorratsdatenspeicherung lernen.

[Nachtrag 01/03/12 11:40h]
Oh… Der deutsche Rechtsanwalt Stadler hat da einen schönen kleinen Hinweis auf einen Artikel in der deutschen Zeitung "taz", daß momentan 81(!) Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland anhängig sind. Das Säbbelrasseln und Verschweigen beherrschen die schwarzen Politiker schon sehr lange…

Einzelne Fallnummern/Direktiven und Artikel für Recherchezwecke (noch nicht vollständig):
EU vs. SV:
[DE] C-270/11
Art. 260 Abs. 1 AEUV
C-185/09
2006/24/EG (2006/24/EC)
Art. 260 Abs. 2 AEUV

SV vs. EU:
2002/58/EC
2006/24/EC
Art. 260 Abs. 2 AEUV (Art. 260.2 TFEU)
Art. 258 AEUV (Art. 258 TFEU)
C-121/07
C-70/06
C-304/02

*aus Gründen verweise ich nur auf das gescannte schwedische PDF – die Umwandlung mittels OCR & Befreiung als übersetztes Textdokument kann ich nicht anbieten (Zeit/Geld/Bock).

2011-12-30

Warum die GEMA sterben sollte …

Aus Sicht eines Menschen, der schon vielen Unsinn im Netz entdeckt und angestellt hat, würde ich mal sagen … die GEMA gefährdet die Meinungsfreiheit. Sie untergräbt aus wirtschaftlichen Interessen die deutlich schwerer wiegenden Interessen der Verbreitung von Information.

Mal eben wird der Fnordrückblick 2011 auf der 28c3 des CCC von der GEMA auf YouTube gesperrt?
28c3_shutdown_by_GEMA
Merkt Ihr was? Es geht schneller … egal ob CCC, Foebud, Mogis, AKVorrat, AKZensur, Piraten, Digitale Gesellschaft, Anons (kein Link ;-) … Leute, langsam ist es egal.

Wir müssen uns alle zusammentun – nicht nur für kleinere Ansätze wie wirtschaftlich und politisch orientierte Angriffe auf Netzneutralität oder die Durchsetzung von ACTA oder SOPA oder IPRED (ja ich weiß, wie wichtig all diese Sachen sind, die extrem lange Auflistung aller Elemente bringt uns hier aber auch nicht weiter).

Let's face it…

Das große Ding auf Seiten von Wirtschaft und Politik ist und bleibt der Kampf gegen die Meinungsfreiheit und die eigenen Bürger – und leider sind nur ein paar Bekloppte der Meinung [sic], das verteidigen zu müssen…

Let's unite & give 'em hell in 2012 … all together!

P.S. Die Torrents zum Fnordrückblick 2011: in hoher Qualität (weitere Formate folgen).
P.P.S. Die .torrent Versionen der Vorträge zum 28c3 sollten sowieso von möglichst vielen Leute verbreitet werden: Start your engines

2011-10-26

Update: "#0zapftis reloaded" oder "Neun Minuten bis zur nächsten Lüge."

UPDATE: Atarifrosch wies mich netterweise darauf hin, daß ja die heutige Original-Pressemitteilung des CCC auf Punkt 11:00 Uhr datiert … somit haben sowohl heise als auch dpa einfach zu lange gebraucht und BKA & BMI hatten mindestens 3 Stunden und 50 Minuten Zeit, sich 5 Zeilen Text aus den Fingern zu dementieren. Schade eigentlich … ;-)



Am 26.10.2011 veröffentliche heise.de um 14:41 Uhr einen Artikel mit der Überschrift "CCC kritisiert neue Staatstrojaner-Version". Um 14:50 Uhr vermeldete der Focus-Ticker die dpa-Meldung: "Ministerium: BKA setzte neu analysierten Trojaner nicht ein"

9 Minuten.

Da zückt das Bundesministerium der Inneren Wahrheit wahrscheinlich eine Formularvorlage #37984a "Dementi einer staatswiderrechtlichen Handlung seitens einer verantwortlichen Behörde und/oder Person(-en/-kreises) (nicht zutreffendes bitte streichen)".

2011-07-28

Last preparations for this 'summer'… techx - plz ignore.

… just testing a new bridge from mail 2 blogger.com via twitterfeed to identi.ca aka status.net hopefully ending up in frndk.de.

I did not manage to establish something like this directly via mail 2 blogger.com -> frndk.de -> identi.ca/status.net …

If someone has a better idea – I'd really appreciate it …

2011-04-01

Es gibt keine freien Postleitzahlen in Deuschland?

Eigentlich sollte das hier ganz anders anfangen.

Für die Freifunk-Idee hatte ich zugesagt, für den Großraum Düsseldorf, eine PLZ2IP -Datenbank zu erstellen. Spannenderweise geht das nicht mit freien Mitteln.

Es gibt sie einfach nicht, die Postleitzahlendatenbank.

Zumindest nicht frei. In irgendwelchen Closed-Source-Frames der Deutschen Post natürlich schon ... aber das ist nicht Zweck und Sinn der Sache.

Unterliegen Postleitzahlen einem Urheberrecht?

So wie die 'Mitbewerber' wie "FirstMail" sie nutzen - war dies ein Ziel der Aktion "Fünf ist Trümpf" im Zuge der Privatisierung, damals?

Merkwürdige Sache. Ideen wie Verweise auf die "OpenGeoDB" laufen ins Leere - denn sie bilden nur Zentren ab, keine Strasssen oder gar Postleitzahlen. Es gab wohl mal ein Dokument eines OpenSource-Projekts, welches spannenderweise nicht mehr existiert.

Die verbliebenen Daten des Projektes, die ich gefunden habe, sind nicht mal im Ansatz verwendbar - sie bilden, z.B. Düsseldorf mit nur 3 Einträgen ab, über die gesamte Stadt.

Habe ich was übersehen? Gibt es ein freies OpenStreetMap-Projekt, welches schlecht auffindbar ist? Ich muß zugeben, ich stehe vor einem Rätsel.

Dieser Eintrag ist ungewollterweise länger geworden als angedacht - Deutschland, wo willst Du hin mit Deiner Privatisierung?

2011-02-11

Why we all need Ad hoc-Mode on Google Android phones.

As Android wins against Symbian, Apple & many more like Apple and Palm ... (Mubarak is gone - the net and politics! Now!)

The short & simple question & the answer:
The whole world should have mentioned about 1st Tunisia & 2nd Egypt - the 2nd example is the even better one - as everyone was able to see what happens when a country 'becomes' offline. But humanity is not helpless as many netizen (I do miss a british version like 'neticen', btw.) even reestablished old ways of digital & analogue communications from Egypt to the rest of the world: from modem dial-in access points, via facsimile stations and even traditional HAM-based morse-code stations ... from the EU, Telecomix' activists did their citizen-based best to keep information flowing! But back to the problem of missing Ad hoc connectivity on Android devices (the moment technical stuff becomes political ... too late, baby!)

Only with Ad hoc mode everyone is capable to establish a citizen based net - now you may ask yourself, what is Ad hoc networking? There's a nice article at the wikipedia about Ad hoc networking - but this is only one part as you can only connect from one device to another without an acces point (f.ex. WLAN-based-router) ...

Here we go: At the moment there is only a german word like "Angst" (no pun intended) or "Kindergarten" for this iniative called "Freifunk" - article @wikipedia - using a protocoll called OLSRD (Optimised Link State Routing Protocoll) every device can connect and transfer data to every other device using the same protocol - the best translation could be: "multi-hop ad-hoc mesh networks". Nowadays it is not only possible to install the f.ex. OpenWRT-package on many kinds of routers (it has all begun with the WRT-54 by Linksys), but also people can share their 'true' internet connections to a whole subnet of 'Freifunk'-Routers, which enables people that cannot afford it, to at least become a digital user.

One my favourite examples is a short view on Rostocks map of Freifunk Access points (or OpenNet). So this is a citizen based net using ordinary routers (which are flashable to become open Freifunk devices).

Would'nt it be fun to establish Ad hoc networking from mobile device to mobile device via a third mobile device - free - for everyone even on the run?

Dear ppl. at Google: solve this sad and ugly thread No.82 (which has been started in January of 2008?!? WTF?): I know, there are many other ways to build Ad hoc networks (my 2nd fav is on B.A.T.M.A.N.), but without even the possibility to connect to an Ad hoc network on an Android based mobile device, it is all only closed and for the profit and useless for the citizens of every country - so please, for the people, do it for real - and include it into an official build.

The idea behind ... NO! It is not an idea anymore - we are in need of it - NOW!

For Android programmers & consultants of Google - no fun anymore:
Mobile Ad hoc Networking (Manet) - RFC2501
Generalized Mobile Ad Hoc Network - RFC5444
(don't be evil - heard that before?)

To all free developers: You are already on the right way. Even with OLSRD on Android. Great job'n'keep it on.

Many people might have some questions about the political stuff like "net neutrality", "encryption & security", "file sharing", and so on and so forth ... that's not the point ...

... it is all about the possibility to establish a citizen based network vs. the oligopoly of access providers & the content lobby & ... yeah, sure, about the old people using ball-pens which shut down lines at will.

Additional sources (all linked):
International Freifunk Blog
OpenWRT
B.A.T.M.A.N.
Telecomix (the site is very unstable as often under attack - guess why?)
Telecomix Status.net-Server (like twitter, u know)

2011-01-20

Langeweile: Trolle & Jehova-Versuche bei den #Piraten?

Ich stelle jetzt mal eine Frage in einem unbedeutendenden Beitrag, denn ich bin es ein wenig leid.

Man tritt man als potentieller oder gar frischer Pirate gegen Zensur an und hat es auf den bewußt offen gehaltenen Mailinglisten und Foren nach längerer oder ärgerlicherweise nach kurzer Zeit mit den Anfängen nicht unintelligenter Art des Trollings jo tun.

Dies ist natürlich nicht nur ein Problem des Netzes - überall (gerade auch im echten Leben) gibt es Personen, immer und stets, die ihre Rechte vertreten möchten - genau so wie ich und X andere (ja, Esel). Und den gerade bei den Pirates genommenen Vergleich der Meinungsfreiheit gg. Zensur gibt es ja auch ... diesen gilt es wiederum zu vergleichen mit den internen Kommunikationsmitteln, die nach außen sichtbar sind (z.B. Mailinglisten, Foren, Blogs). Daher: zuerst ... auch für Gäste und Interessenten und Sympathisanten der Piraten:

MEINUNGSFREIHEIT HAT VORRANG ... ABER(!)

ich persönlich nehme mir als Pirate zukünftig aus, händisch E-Mails auf Mailinglisten, die nicht der jeweils gültigen Satzung und den Wahlprogrammen der jeweiligen Piraten entsprechen, vorweg zu kommentieren. Ich weiß noch nicht genau wie, aber eine semi-händische (schreibt man das so) Kombination aus klassischen & kurzen Textbausteinen der Satzung in Verbindung mit persönlicher Note könnten einen Anfang bilden ...

... das kann natürlich nur funktionieren, wenn sich da mehrere Leute beteiligen.

Ich habe da mal was vorbereitet
.

Natürlich wird es nicht lange dauern, bis die entsprechenden Personen ähnliches oder gleiches verwenden werden - bzw. wird es versucht. Aber ... man darf ja mal hoffen - wenn zukünftig jeder Beitrag so anfängt, hätten wir ein neues Prinzip der digitalen Vorsicht etabliert (da habe ich doch glatt die *Sarkasmus*-Tags vergessen).

Die freie Meinung des Einzelnen kann und darf sich nicht unterdrücken lassen, und jeder Leser weiß eigentlich, daß das auch nicht funktioniert - zum Glück - aber Kommentare diesbezüglich müssen genauso behandelt werden - aber auf Probleme hinweisen ... ist erlaubt, oder?

P.S. Wie erbämlich - sowohl, als auch - aber das ist gelebte Sprache!

2010-12-13

WAZLeaks: Herr Schraven ist die WAZ-Gruppe?

Gönnte mir gerade nach dem gestrigen Erscheinens des Westen-Artikels "WAZ-Mediengruppe startet anonyme Upload-Seite", einen kurzen Blick unter die technische Motorhaube der SSL-geschützten Domäne www.derwesten-recherche.org.

Die Wikileaks-Stolperfalle: DNS abgeschaltet.
Für die Auflösung des Namens der Domäne 'derwesten-recherche.org' sind nach einer WHOIS-Abfrage lediglich zwei Nameserver zuständig:

(aus rechtlichen Gründen gebe ich nicht den Auszug der WHOIS-Abfrage hier an - kann ja jeder selber verifizieren)
Die Namensauflösung erfolgt also ausschließlich über diese zwei Nameserver der "Special Domain Services, Inc.", die in Arizona stehen und dem nicht ganz unbekannten GoDaddy-Konzern gehören ... obendrein unterliegt "GoDaddy" natürlich auch den entsprechenden Gesetzen der USA, die z.B. seit Ende November dazu führen, dass mehrere Seiten direkt über die ICANN durch entsprechende Regierungsstellen geblockt werden. Da greift die Regierung netterweise in die Trickkiste der 'Homeland Security' ... es sind ja sozusagen immigrierende Anfragen - so dürfte ein 'Kapern' des Domain-Namens nicht allzu schwer fallen (irgendein Gesetz wird da im Westen schon noch irgendwie dafür gebaut).

Das 'sichere' SSL-Zertifikat.
Immerhin ist der Server wohl so eingestellt, dass ein Aufruf der Seite immer zu einer SSL-Verbindung führt. Allerdings wurde für die Punkt-zu-Punkt Verschlüsselung ein Zertifikat der "Starfield Secure Certification Authority" eingekauft. Verwundert jetzt nicht so recht, wenn ich sage, dass die Firma "Starfield Technologies, Inc." Ihren Sitz erstens in Arizona hat und zweitens dem GoDaddy-Konzern gehört. Was die Sicherheit von SSL-Zertifikaten im Klartext formuliert betrifft - das überlasse ich dem Experten (mal schauen, wieviele Leute jetzt einen Schreck bekommen - diejenigen, die meinen, sie hätten nichts zu verbergen, nehmen diesen Link).

Der ausländische Server.
Angesichts der über uns einem Damoklesschwert gleich schwebenden Weihnachtszeit empfinde ich die Niederlande momentan nicht so recht als ausländisch an, aber ok. Eine Abfrage der IP-Adresse 95.211.69.172 via RIPE spuckt die 'LeaseWeb B.V.' in Amsterdam aus.

Die Niederlande sind zwar nicht die USA - doch sind die drohenden EU-Maßnahmen in Bezug auf Copyright-Verstöße, 'Cyberkriminalität' und gefährdende Inhalte nicht von der Hand zu weisen.

Ist jetzt unnötig zu erwähnen, dass die letzten vier Links im direkten Zusammenhang zum Anbieter des 'im Ausland stehenden Servers' stehen.

Alleinhaftung.
Wenigstens läßt sich die Redaktion von DerWesten nicht auf einen Schlag abschalten - Hausdurchsuchungen wie zu Cicero-Zeiten dürften auch nicht zu erwarten sein. So verweisen alle öffentlich zugänglichen Daten gar nicht auf DerWesten. Aus digitaler Sicht erscheint Herr Schraven sogar mutiger als Herr Assange, da alle Einträge auf ihn persönlich laufen. Ob es aber wirklich Mut ist, mal eben eine eigene Whistleblower-Möglichkeit anbieten zu wollen, wage ich dann doch anhand aller Registrierungsdaten vom 9. Dezember 2010 zu zweifeln.

2010-12-09

[Update] Zeitleiste der Vorfälle in Schweden um Julian Assange.

Habe mal zwei weitere Artikel aus der Presse rausgesucht, die zeitlich zwei Lücken füllen (2010-08-31 & 2010-10-18) - vor allem in Bezug auf die Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Aber so richtig weiter hilft mir das auch noch nicht - denn gerade die Ereignisse am 31. August 2010 sind ohne Uhrzeitangaben auf den Seiten der Staatsanwaltschaft schlecht nachvollziehbar. Für mich sogar noch schlimmer, da genau auf den gleichen Tag die 'korrigierte' Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft fällt - eventuell nachdem der Artikel in der 'Dagens Nyheter' erschienen war?

Hier ist meine bisherige Zeitleiste.

2010-10-06

Improve the Groove: WLAN-Projektansatz für die Woyton Kaffeehäuser.

Woyton hat das richtige getan - es hat einfach mal Internet angeboten. Im Jahr 2010 ist dies in Deutschland immer noch keine Selbstverständlichkeit, anders als z.B. in allen skandinavischen Ländern - wo selbst auf dem Land das Zugangspasswort für den Kiosk an der Ecke am Tresen erfragt werden kann. Alleine für die Chuzpe verdient es die Woyton-Kette, unterstützt zu werden, um nicht nur den Kunden wieder einen echten 'Mehrwert' (zur Erinnerung: in Skandinavien Standard) bieten zu können, sondern vielleicht auf einer Freifunk-Basis auch die sozialen Aspekte der Bürgerdatennetze [1] zu fördern.

Diese kleine Stichpunktsammlung für Woyton (und alle anderen Interessierten) entstand bei einer Tasse Kaffee aus dem neuen duesseldorf.freifunk.net auf Piratenfreifunk-Basis [2] - wir befinden uns gerade im Aufbau.

Stichpunkte zur Situation:

  • Woyton hatte bis vor kurzem offene WLAN-Zugänge in allen Kaffeehäusern.
  • Betroffen hiervon sind 6 Städte - alleine in Düsseldorf gibt es 9 Filialen
  • Woyton bekam eine Abmahnung [3]
  • Woyton schaltet die WLAN-Zugänge ab.

Bewertung der Situation:
Ein rein öffentliches Netz ohne jegliche Sicherheitsmaßnahmen entspricht zwar der Netzneutralität, wird durch die bestehende Gesetzgebung leider nicht nur gedeckelt - Innovationen werden so zum Schutze von Wirtschaftsinteressen in Deutschland blockiert.

Stichpunkte möglicher Maßnahmen pro Standort:
  • Router auf Open-WRT Freifunk-Basis [4]
  • Alle Teilnehmer bekommen eine IP in einem eigenen Subnetz per DHCP
  • Splash-Screen in optisch passender CI (Corporate Identity) [5]
  • Zeitbegrenzung auf z.B. ein/zwei Stunden durch den Splash-Screen
  • Nutzungsbedingungen und Rechtliches stehen ebenfalls im Splash-Screen
  • Nach erfolgter Bestätigung erfolgt Weiterleitung auf die Homepage des Unternehmens
  • Das Netz ist freigeschaltet.

Stichpunkte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Unternehmens:
  • Klassische Portfirewall für die 'üblichen Verdächtigen'
  • Layer7-Filter [6] auf den Zugangspunkten zur Vermeidung von Urheberrechtsverstössen (P2P)
  • OpenDNS zum Schutz vor Phishing und dem verpflichtenden Jugendschutz (gemäß JMStV verbindlich)
  • Blacklist-Möglichkeit per MAC-Adresse

Nachteile der Sicherheitsmaßnahmen:
  • P2P-Anwendungen sind prinzipiell neutral.
  • DNS ist prinzipiell neutral

Optionale Sicherheitsmechanismen:
  • Ein wechselndes Passwort für den Router, daß mit dem Kassenbon ausgegeben wird - Turnus: wöchentlich/täglich
  • Smart-Filter: Zeit-/Mengenabhängig - z.B. Downloadzeiten von über 30min. am Stück lösen einen Stolperstein aus -> Splash-Screen
Weitere Vorteile des Freifunk-Systems:
  • Alle Standorte können verschlüsselt miteinander verbunden (VPN) werden und lassen sich dementsprechend administrieren
  • Über entsprechendes Routing kann der Verkehr aller Standorte einzeln oder gebündelt verlegt werden (Tunnel)
  • Über weitere Teilnehmer des Freifunknetzes der näheren Umgebung läßt sich das Netz vergrößern und sogar entlasten (Multi-Routing)
Nachteile des Freifunk-Systems:
  • Keine?
Allgemein:
Eine unverschlüsselte Kommunikation im 'Bürgerfunk' birgt natürlich auch immer Gefahren - diese sind jedoch allgemein zu betrachten und die Vermittlung der entsprechenden Medienkompetenz in Bezug auf Verschlüsselungsmechanismen bei Mail, Chat und Surfen bleibt den Benutzern vorbehalten.

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig - sie sollte aber eine kurze Übersicht geben, was machbar ist - bevor jetzt wieder jemand viel Geld in eventuell unglücklich gewählte Projekte investiert, um festzustellen, daß eine Abschaltung der Systeme und der Idee die einzige sinnvolle Lösung sei.

Quellen:
[1] Bürgerdatennetze http://wiki.piratenpartei.de/Buergerdatennetze
[2] Gulli: Woyton - Nach Mehrfachabmahnungen kein WLAN mehr im Café http://is.gd/fNFA2
[3] Piratenfreifunk http://wiki.piratenpartei.de/AG_Piratenfreifunk
[4] Freifunk http://start.freifunk.net/
[5] Splash-Screen des Piratenfreifunks (alte Version) http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/3/37/Dir300flsh014.png
[6] Layer7-Filter http://l7-filter.clearfoundation.com

2010-08-28

Final call for Mr. Grmpyoldman ... Mr. Grmpyoldman, plz!

or 'Sports Challenge at Copenhagen Airport' ... Hunting down the hallway from danish domestic flights from Terminal 1 to Terminal 3 gate ... guess what? Yes! The really ultimate last gate D4! Including a second full security scan, while I hear my own name called throughout the whole airport for the first time in my life ... Not for the first time today, as they did not say 'last call' but 'final call'! After aeons I jump towards the gate. A steward flips a seatcard into my hands like he has trained this move more than a thousand times before. Was I glad to check in on Bornholm, so I run on, down the gangway, jump into the plane ... boarding completed. 2 minutes left. Calm down ... take a breath ... They even placed me directly behind the business class. Let's check the menu card for a cold beverage. Maybe a beer? It's after mid, so why not? ...
"Dear Ladies and Gentlemen, this is the captain speaking. Due the traffic situation above germany, our flight has been rescheduled for approx. 55 minutes."

My vacancy has been definitely too short.

Only a missing backpack on arrival could become a sour topping on a pile of sh** ...

Btw. Just wrote this while we wait for take-off ...


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Ses Danmark.

Bornholm was nice. But after 2 weeks in the middle of nowhere of swedish Fjäll even those 40 per day in the last days of summer were a bit too much.

Back to work ... but only to get away again ... Padjelante anyone?


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2010-08-22

Sverige, vi ses igen.

It has started to rain, so the LovelyYoungWoman and me jump down to Danmark.

Still many things to see and admire and almost nothing to complain about - well ... tonarigen last night that passed our tent with his small motorcycle at 2h with about 60km/h could get accused of something as long as i can't get my hands on him ... but, I'll let him live.

So. Hiking next year? Javisst!


Sent via K800i.

2010-08-21

Hej Piratpartiet! Capture the Flag!


Not much time left until Riksdagsvalet.

It's all about transparency, privacy for folket and freedom of speech. Turn the computers off, go out and talk with the people ...

... and good luck!

Sincerely, your's GrumpyOldMan.

P.S. Just read the Assange stuff several hours ago ... GOGOGO!